Barbara Glasmacher Internationale Schulberatungs GmbH
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Barbara Glasmacher
Int. Schulberatungs
GmbH

Herzogstr. 60
80803 München

Tel 089 3840540
Fax 089 38405420


"FREQUENTLY ASKED QUESTIONS" ... Häufig gestellte Fragen


Welche Abschlüsse gibt es in Großbritannien?


  • Die A-Levels (1- oder 2-jähriger Aufenthalt): der traditionelle
    britische Schulabschluss, entspricht unserem Abitur. Bei der richtigen Fächerwahl
    wird der Abschluss in Deutschland anerkannt - als fachgebundene Hochschulreife
    (nicht zu verwechseln mit der Fachhochschulreife!). Das Richtige für
    alle, die bereits wissen, wo ihre Begabungen liegen und diese gezielt fördern
    möchten.

  • Das International Baccalaureate (IB, 2 Jahre): ein international
    anerkannter Abschluss, der weltweit sehr angesehen ist. Aus sechs Fächergruppen
    wählt man drei Fächer als Higher, drei als Standard Level. Das IB
    wird in Deutschland (auch hier die richtige Fächerkombination vorausgesetzt)
    als allgemeine Hochschulreife anerkannt. Ein anspruchsvolles Programm für
    Allrounder.

  • Das GCSE (General Certificate of Secondary Education) entspricht
    unserer Mittleren Reife bzw. der Sekundarstufe I. Die Prüfungen (5-10
    Fächer aus allen Bereichen) werden am Ende der 10. Klasse (Achtung -
    in Großbritannien heißt diese "Year 11") abgenommen
    und sind die Voraussetzung für das Vorrücken in die Oberstufe ("Year
    12" und "Year 13").

Werden die in Großbritannien erworbenen Schulabschlüsse in Deutschland
anerkannt?

  • Ja, vorausgesetzt, die richtige Fächerkombination wurde gewählt
    (siehe oben). Über die neuesten Bestimmungen informieren wir Sie gerne.
    Die Anerkennung ist sowohl für die Mittlere Reife als auch für das
    Abitur möglich. Seit dem 1. Januar 2007 liegt die Zuständigkeit
    für die Anerkennung von ausländischen Bildungsnachweisen bei den
    Hochschulen, und nicht mehr wie bisher bei den Zeugnisanerkennungsstellen
    der Bundesländer. In der Praxis gibt es aber einige Abweichungen: So
    haben die bayerischen Universitäten vereinbart, die Anerkennung nach
    wie vor über die Zeugnisanerkennungsstelle in München vornehmen
    zu lassen. Ähnliche Ausnahmen gibt es auch in anderen Bundesländern,
    so dass es kein einheitliches Verfahren für die Anerkennung mehr gibt.
    Bitte sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen hier gern weiter.

Was kosten die Beratung und der Internatsaufenthalt?
  • Die Erstberatung - ob persönlich oder telefonisch - ist kostenlos. Nachdem wir Ihr Kind bei geeigneten Schulen vorgestellt haben, fällt eine
    einmalige Beratungsgebühr in Höhe von Euro 238,- (inkl. MwSt.) an. Darüber
    hinaus entstehen Ihnen für die Vermittlung des Internatsplatzes keine Kosten.
    Die Internate kosten pro Term zwischen 5.000 und 10.000 britische Pfund (für
    Unterricht, Unterkunft, Verpflegung und die meisten Freizeitaktivitäten).


 



Weitere Informationen

Was Sie vielleicht auch wissen möchten


Autorität: Die Lehrer werden an den Boarding Schools mit Respekt
behandelt - nicht weil sie autoritär sind, sondern weil sie Autorität
ausstrahlen. Umgekehrt spüren die Schüler, dass man sie ernst nimmt,
an ihrer akademischen und persönlichen Entwicklung interessiert ist.


Englischkenntnisse: Wenn vielleicht die Englischkenntnisse nicht ganz
ausreichen, um direkt in den Schulalltag einzutauchen, bietet sich in den Sommerferien
noch schnell ein Sprachkurs in einem unserer Internate an: Zwei Wochen Englischunterricht,
dazu der Lieblingssport und eine Prise Hogwarts.

Essen: Nicht nur das typische "full breakfast" ist eine Frage
des Geschmacks. Doch seit einigen Jahren bemühen sich die Schulen, auch
kontinentaleuropäische Gaumen zufrieden zu stellen. Mit mehr, manchmal
mit weniger Erfolg.


Guardian: Das Gesetz schreibt vor, dass ausländische Schüler
unter 18 Jahren einen Guardian haben: Jemanden, der die Eltern vertritt, falls
diese im Notfall nicht erreichbar sind. Der Guardian kann ein Freund oder Bekannter
der Eltern in Großbritannien sein; es gibt aber auch professionelle Guardians.


Schulferien: Das Schuljahr beginnt im September und besteht aus Trimestern
(3 Terms ergeben ein Schuljahr). Zwischen den Terms gibt es mehrwöchige
Ferien (Weihnachts-, Oster- und Sommerferien), in der Mitte eines jeden Terms
ist eine Woche frei ("half-term"). Die meisten Schulen haben zudem
pro Trimester noch ein oder zwei verlängerte Wochenenden ("exeats").


Schuluniform: Für die unteren Klassen tagsüber vorgeschrieben, in
der Oberstufe genügt oft ein "dress-code" - meist ein dunkler
Hosenanzug oder ähnliches. Schmuck und Schminke sollten dezent sein.


Sorgen & Ängste: Die meisten Jugendlichen gewöhnen sich
an das Internatsleben sehr schnell. Nur wenige haben Heimweh, denn dafür
bleibt kaum Zeit neben Unterricht, "activities" und neuen Freunden.
Und notfalls gibt es eine(n) einfühlsame(n) Housemaster/-mistress. Schwerer
fällt die Trennung oft den Eltern. Ein Trost: Die Zeit bis zu den nächsten
Ferien vergeht immer sehr schnell.


Tagesablauf: Er ist klar strukturiert. Morgens Chapel, Frühstück,
Unterricht. Nach dem Lunch entweder Unterricht oder "games and activities",
dann Dinner. Anschließend ist "prep-time" - Zeit für Hausaufgaben.
Mehrmals täglich ein "roll call", die Anwesenheitskontrolle.


Teamgeist: Wohl kaum eine Nation meistert den Spagat zwischen Individualität
und Teamgeist derart souverän wie die Briten. Auch Ihr Kind wird lernen
ein Teamplayer zu sein - ohne seine Persönlichkeit aufzugeben.


Unter sich: Manche Jugendliche suchen zunächst vor allem Kontakt
zu ihren deutschen Mitschülern, weil sie Hemmungen haben, Jugendliche aus
anderen Ländern anzusprechen. Die Schulen versuchen gegenzusteuern: bei
Sport und Spiel - und indem sie nur ein gewisses Kontingent an Deutschen aufnehmen.


Vorurteile: Einige halten sich hartnäckig - wider all unsere Erfahrung.
Deutschen-Feindlichkeit auf der Insel? Jedenfalls nicht gegenüber unseren
Schülern. Und auch der "Zickenterror" pubertierender Mädchen
ist mehr Legende als Realität.


Zeugnisse: Nicht zweimal pro Jahr, sondern meist zweimal pro Term. Ihr
Kind bekommt Noten, aber auch ausführliche Beurteilungen - über seine
akademischen Fortschritte, seine Anstrengungen ("efforts") und sein
Verhalten.



 
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